Sommersonnegutelaune

Urlaub in Angermünde. Kunst, Kultur und Natur in der Uckermark erleben.

News: Digitale Kunststadtführung. Für euch habe ich einen Digiwalk angelegt mit dem ihr die europaweit einzigartige Findlingskunst in dieser Form entdecken könnt. Angermünde hat nicht nur historisch viel zu bieten, auch Kunst und Kultur kommen hier nicht zu kurz.
Beachtet auch den Blogbeitrag zum regionalen Krimi von Kena: Tödliches Insulin

Kleine Info! Bitte habt Verständnis, dass wir unsere Ferienwohnungen nur ab 2 Nächte und innerhalb der Saison nur für drei Nächte vermieten.

Zwischen Seen und Naturschutzgebieten

Nur 80 km von Berlin entfernt, liegt der am dünnsten besiedelte Landkreis Deutschlands: die Uckermark (UM). Umgeben von Naturschutzgebieten, Seen und historischen Städten – wie Angermünde, Templin und Prenzlau – wird  Erholung in der Natur geboten. Die einzigartige, eiszeitgeprägte Landschaft, die historischen Altstädte mit Wehranlagen, Feldsteinkirchen und die typisch norddeutsche Backsteingotik, sorgen für einen vielseitigen Urlaub.  In unserem Blog erfahrt ihr, was es alles in Angermünde und „UMzu“ zu entdecken gibt. Gerne helfen wir euch vor Ort weiter und geben Tipps, für Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Wandertouren und Ausflüge.
Unsere Ferienwohungen liegen inmitten des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin und des  Nationalparks Unteres Odertal. Auch ein Teil des UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin gehört zu Angermünde. 2010 erhielt die Stadt das Prädikat „staatlich anerkannter Erholungsort“.

 

Ringenwalde – ein Ort des Wohlbefindens

Es gibt Orte, da fühlt man sich gleich zu Hause. Ringenwalde ist so ein Ort. Nicht nur, dass man sich hier vor oder nach einer Wanderung in zwei tollen Restaurants stärken kann, das Dorf ist auch liebevoll gestaltet und man spürt sofort, dass hier die Einwohner*innen ihren kleinen Flecken lieben.

Hier gibt es einen alten und schon sehr verwachsenen Lenné Park, der seinen eigenen Charme besitzt und von dem man direkt zum Riesenstein gelangt.

Norbert und ich sind ja absolute Stein- und Baumfans, deshalb sind wir genau richtig in unserer Wahlheimat der Uckermark.

Nachdem wir also den Riesenstein besucht haben, ging es weiter zu den Hügelgräber der Bronzezeit.

Ein friedvoller Ort, der scheinbar seit der Bronzezeit unverändert liegt. Hier wird man sich bewusst, dass wir dem Bronze-Menschen sehr ähnlich sind. Eine Tafel erzählt die Geschichte der Hügelgräber, die ich deshalb hier nicht wiedergeben werde. Es muss ja auch etwas spannend für euch bleiben 🙂

Bevor wir zurück nach Angermünde gefahren sind, haben wir noch einen weiteren Friedhof besucht. Den von der Familie von Ahlimb, deren Schloss 1945 von der SS gesprengt worden ist. Auch hier findet ihr eine Tafel mit den wichtigsten Informationen, darum werde ich auch hierzu nichts verraten.

(Die Streckenführung unserer Wanderung ist hier zu finden)

Das neue G auf unseren Wanderwegen!

In die Weite blicken, Pferde beobachten, durch Wälder streifen und nebenbei Kunst genießen. Die Uckermark bietet Erholung und Entschleunigung und das zum Nulltarif, weil die wunderschöne, vielseitige Natur direkt vor der Haustür liegt. Im August 2020 wurde der neue Genusswanderweg durch das Biobiosphärenreservat Schorfheide-Chorin, entlang des Weltnaturerbes Buchenwald Grumsin und die neue WelterbeBus-Linie vom Bahnhof Angermünde nach Altkünkendorf und zurück eingeweiht. Wir waren eingeladen, mitzufahren und mitzuwandern und können euch so einen Einblick bieten.

Das türkise G steht für den Grumsiner-Genusswanderweg, der durch seine facettenreiche Wegführung etwas ganz Besonders ist. Das Wort Genuss soll hier auch die Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke widerspiegeln, doch davon sind wir persönlich nicht überzeugt, wegen der schlechten/unregelmäßigen Öffnungszeiten oder einem Angebot, dass vorab abgesprochen werden muss. Unser Tipp: nehmt Essen und reichlich zu trinken mit.

Wanderstrecke zum Luisenhof.
Louisenhof. Kunst, Eis und Getränke. Im August geschlossen! Besser vorab anrufen.
Buckowsee

Ihr könnt die Streckenlänge selbst wählen. Sind euch 17 Kilometer zu lang, dann lasst den Abstecher nach Schmagendorf sein und reduziert die Strecke auf 14 Kilometer. Oder ihr macht es wie wir und fahrt ein Stück des Weges mit dem Weltnaturerbe-Bus.

Der Schwarze See

Bitte denkt daran, die Natur ist schützenswert. Sie braucht uns nicht, wir brauchen aber sie. Nehmt alles wieder mit, was ihr bei euch habt und verliert unterwegs keinen Müll.

Einkehr in der Grumsiner Brennerei. Vorab besser kurz anrufen und vorbestellen.
Kirche in Altkünkendorf. Kleiner Aufenthalt, der sich lohnt.
Der Info-Point in Altkünkendorf. Hier erfahrt ihr mehr über den Grumsin, bevor der Bus zurück nach Angermünde fährt.

Märchenhaft und auch ein wenig gruselig schön

Am Wochenende brauchten wir eine Portion Vitamin D und sind deshalb in unseren Lieblingswald gefahren. Er liegt in Oderberg. Von Angermünde fahrt ihr in Richtung Oderberg und biegt rechts nach Oderberg-Neuendorf ab. Links geht es nach Hohensaaten (auch schön). Wir parken an der Wehrkirche und wandern dann die Strecke mit dem grünen Wanderpunkt.

Wehrkirche
Beginn der märchenhaften Wanderung

Ein Rundweg von ca. 3,5 Kilometer, der es aber in sich hat. Der Weg ist nicht nur hüglig, man muss auch hin und wieder über Bäume steigen, die den Weg versperren. Aber genau das macht den Rundweg so interessant. Nach einiger Zeit gelangt ihr in den oben genannten Lieblingswald von uns im Naturschutzgebiet Breite Fenn. Wir haben ihn „Wald der Vergänglichkeit“ getauft, weil er so mystisch wirkt. Abgestorbene oder jahrhundertealte Bäume wirken hier magisch. Fast spürt man die Erlebnisse vergangener Zeiten. Ehrlich gesagt, nachts möchte ich dort nicht sein, ich glaube es spukt da.

Ihr glaubt mir nicht? Dann überzeugt euch selbst. Am besten nehmt ihr die kleine Wanderkarte „Rund um Oderberg“ aus der Reihe Kaiserkarten mit. Dann seid ihr auch gewiss aus dem Wald heraus, bevor die Sonne untergeht und die Geschöpfe der Nacht ihr Unwesen treiben.

Nehmt euch noch etwas Zeit für die amerikanischen Laubbäume, die ebenfalls am Wanderweg mit dem grünen Punkt wachsen.

Tatort Wald – Der Grumsin

Naturführer Roland Schulz mit einer Gruppe in der Kernzone.

Am Wochenende war uns nach Abenteuer zumute. Wir wollten wandern und dabei etwas lernen, staunen und entdecken. Der Natur- und Landschaftsführer Roland Schulz bietet das gewünschte Programm und legt noch eine Schippe obendrauf, indem er den Wald zum Tatort ernennt. An festen Terminen dürfen Naturliebhaber*innen mit dem Autor des Buches „Wildes Leben am großen Strom“ auch die Kernzone – das Naturentwicklungsgebiet des Waldes – betreten und Wissenswertes mit nach Hause nehmen. Während seiner Tour schärft Roland nicht nur den Blick für das Wesentliche, sondern auch für die großen und kleinen Morde, die in einem Wald geschehen.

Moorlandschaft

„Was ist hier passiert?“, fragt Roland die Gruppe und erklärt, wie eine Eiche eine Rotbuche getötet hat aber nach der Tat selbst mit ihr zu Fall gekommen ist. Dumm gelaufen! „Hier ist ein ganz frischer Tatort“, verrät er nach einer Weile und weist auf einen harmlos erscheinenden Pilz, der einem Baum das „Rückgrat“ gebrochen und ihn so ins Jenseits befördert hat. Schnell wird klar: Die Symbiose zwischen Pilz, Baum und Tier kann harmonisch verlaufen oder ein grausames Ende nehmen. Der Wald ist betörend schön und tödlich zugleich. Nichts für Weicheier!

Pilze kommunizieren unterirdisch auch mit ihrer Umgebung.

Wer ebenfalls einmal einen Blick hinter die Kulissen des friedvoll erscheinenden Waldes werfen möchte, kann sich beim Tourismusverein Angermünde über das gesamte Angebot des Landschaftsdetektivs Roland Schulz informieren.

Eiszeit trifft Kunst – gestrandet in Angermünde

Der Künstler Chris Peterson aus den Niederlanden bei der Arbeit mit einem 10 Tonnen schweren Findling.

Ab 2021 werde ich euch mit meiner neuen Kunst-Stadtführung durch Angermünde begleiten. An einer App dazu arbeite ich ebenfalls, die ich jährlich erweitern möchte. Ich freue mich schon auf das App-Projekt und ich freue mich auf euch, wenn ihr mit mir im nächsten Jahr die Kunst in Angermünde entdeckt.

Ton Kalles "Leuchtturm" am Mündesee
„Leuchtturm“, Skulptur des Künstlers Ton Kalle, Niederlande

Ihr wollt mehr von Angermünde sehen? Dann schaut hier: Luftaufnahmen vom Mündesee, Spaziergang am Mündesee, Luftbilder vom Stolper Turm, Angermünde und UMzu.

Novemberspaziergang am Wolletzsee

Sonntagsspaziergang

Am Wochenende hat es zwar ab und an geregnet, dennoch wollte ich zum Wolletzsee, um einige Fotos für Euch zu machen. Ich bin immer wieder fasziniert von den wunderschönen Farben -trotz des grauen Himmels – die man in dieser Jahreszeit bewundern kann.

Immer wieder schön am See
Der perfekte Ort um abzuschalten.

Die Adlerquelle mit magischem Wasser

Jedes Mal, wenn wir am Wolletzsee spazieren gehen, wandern wir auch zur Adlerquelle und nehmen einen Schluck vom eisenhaltigen Wasser. Ob es schön macht und das Altern aufhält? Keine Ahnung, was das Wasser alles kann. Ich mache es, weil es mir Spaß macht.

 

Eisenhaltiges Wasser, das magische Kräfte besitzt
Die Adlerquelle am Wolletzsee

Was Ihr hier auf dem Bild seht, sind eisenoxidierende Mikroorganismen (vereinfacht: Eisenbakterien), die durch den Oxidationsprozess Energie gewinnen. Ich finde, es sieht einfach schön aus.

Eisenbakterien in der Adlerquelle
Eisenbakterien sorgen für tolle Effekte.

Grauer Himmel und schimmerndes Wasser.
Tolle Kombination mit wunderschönen Farbeffekten.

Zurück zum Ausblick

Die Vielseitigkeit der Uckermark
Da fühlt man sich wie in den Bergen. 🙂

Und ein kleiner Blick in unseren Garten

Der Graf auf Futtersuche
Der Graf im Garten.

Sonnenblumenkerne als Glückspille für Meisen
Am liebsten futtern sie alle die Sonnenblumenkerne

Der Eichelhäher im Garten
Die Gräfin mag noch nichts essen.

Der Grumsiner Forst im Herbst

Trotz Xavier – Schöne Stunden in der Uckermark

Geschwisterschwäne in der herbstlichen Uckermark
Geschwisterschwäne im Herbst

Die Perfektion der Natur
Wunderschöne Baumverwachsung im Grumsiner Forst

Pilze, Pilze, überall Pilze
Pilzzeit, nur was sind das für Pilze?

Was ist das für ein Pilz?
Essbar oder giftig?

Nach dem Sturm
Die Ruhe nach dem Sturm im Grumsiner Forst

Xavier unterwegs durch den Grumsiner Forst
Xavier hat auch im Grumsiner Forst gewütet.

Spinnennetz im Grumsiner Forst
Die Schönheit eines Spinnennetzes

Besuch im Garten

So schön kann der Herbst sein

In unserem Garten geht es rege her. Ein kleines Schlemmerparadies für Vögel. Das ausgelegte Futter sorgt für viele kleine und große Besucher, die den Winter in der Uckermark verbringen werden. Hier ein paar Schnappschüsse.

Unser Graf im Garten
Unser Graf

Rotkehlchen sucht Futter im Garten
Rotkehlchen im Herbst

Meise im Garten
Kohlmeise im Kirschbaum

Ich hoffe, dass ich die Rehe, die ab und an durch unseren Garten huschen, ebenfalls noch vor die Kamera bekomme.

Ohne Worte – Impressionen von Hartmut Babst

Hartmut Babst hat Lust auf die Uckermark

Deshalb hat er seine Kamera bei seinen Streifzügen immer dabei. Heute möchte ich euch einige seiner Bilder zeigen. Kommentarlos, ohne Worte, einfach nur genießen.

Mehr Fotos und Eindrücke erhaltet ihr hier: www.lust-auf-uckermark.de

Landschaft in der Uckermark