Mägde, Macht & Glaubensstreit – Angermünde durch die Zeit

Premiere am 14.09.2018 um 20.00 Uhr am Pulverturm

Endlich ist es soweit: Die Erstaufführung unserer neuen Theater-Stadtführung „Mägde, Macht und Glaubensstreit – Angermünde durch die Zeit“ findet am Freitag, den 14. September 2018 statt. Mit ihr erweitert der Tourismusverein Angermünde ab 2019 sein touristisches Kulturangebot um eine zweite Theater-Stadtführung.

Die Autorin Kena Hüsers, die gemeinsam mit den Historikern Katrin Boßdorf und Steffen Tuscherer die neue Theater-Stadtführung erarbeitet hat, spielt selbst eine Magd.

Glaubensstreit zwischen Mägden
„Kehr du erst einmal vor deinem eigenen Schweinestall“. Doris Elmer und Kena Hüsers zu Zeiten Luthers.
Berühmtheiten und einfache Leute

So begegnet man dem Feldherren Wallenstein, dem falschen Waldemar, französischen Tabakanbauern und einfache Bürger*innen, die aus ihrem Leben berichten. Zänkische Mägde tratschen, Hugenotten unterhalten sich und der Pfarrer fordert seine Gemeinde auf, nach Amerika auszuwandern.

Dieses Jahr gibt es nur eine Vorstellung. Am 14.09.18, 20 Uhr ab Pulverturm.
Nächsten Termine für 2019 werden hier und auf Facebook bekannt gegeben.

Wir freuen uns auf Euch!

Angermünder Tierpark feiert 55. Geburtstag

55 Jahre Tierpark – Uckermarks einziger Tierpark

Der Spaziergang durch den knapp acht Hektar großen Park in Angermünde macht besonders kleinen Gästen Spaß. Hier können Kinder die sechs Kamelarten der Welt entdecken, putzige Katta-Lemuren-Affen beim Spielen beobachten, freilaufende Rehe füttern und im Streichelgehege auf Tuchfühlung mit kleinen Haustieren gehen.

Die Anfangstage des Tierparks

Im Jahre 1962 nahm die Angermünderin Magda Krüger gemeinsam mit Handwerker*innen und Tierliebhaber*innen Baumaterial und Gerätschaften in die Hand, um die ersten Volieren für den Tierpark aufzubauen. Bald schon konnten die ersten kranken oder altersschwachen Vögel aufgenommen werden. Magda Krüger kündigte ihren Job und wurde Angermünders erste Tierpflegerin. Dank weiterer aktiver Gründungsmitglieder wurden die Gehege und Gebäude auf dem Gelände ausgebaut. Das Futter stammte von umliegenden Großküchen, die ihre Abfälle zur Verfügung stellten.

Mit vereinten Kräften tolle Feste auf die Beine stellen

Der Tierpark hat sich im Laufe der Zeit verändert und auch die Veranstaltungen haben sich den unterschiedlichen Jahrzehnten angepasst. Seit 1996 gibt es den „Verein für Freunde und Förderer des Angermünder Tierparks e.V.“, der mit der Märkischen Oderzeitung seit über zwanzig Jahren die Osterfete organisiert. Sehr beliebt ist auch der Wiesellauf, der seit zehn Jahren im und um den Tierpark abgehalten wird.

Die Privatisierung des Parks

2014 wurde der Tierpark privatisiert. Im ersten Jahr hatte der neue Besitzer mit einer großen Zahl von Todesfällen in den Gehegen zu kämpfen. In solchen Fällen ist der Tierpark mehr denn je auf Spenden und Hilfen von außen angewiesen. So entstand die Idee der Tierpatenschaft. Seitdem erklären sich mehr und mehr Bürger*innen und Betriebe bereit, sich finanziell an den Futtermitteln zu beteiligen. Dies ist besonders wichtig, weil der Tierpark sich eine große Aufgabe gestellt hat: Er ist am „Europäischen Erhaltungszuchtprogramm zum Schutz von Aussterben bedrohter Tierarten“ beteiligt.

Geburtstagsfeier am letzten sonnigen Sonntag im August

Ende August war die große Geburtstagfeier. Auf der Bühne spielte die Big Band „The Music Messengers“ und die Tanzgruppen der Uckermärkischen Musik- und Kunstschule gaben ihre Choreografien zum Besten. Das Gesangsduo „Willi & Co“ und die Comedy-Gruppe „Die Dobbiesisters & man“ unterhielten ihr Publikum. Natürlich durfte das lustige Bubble-Fußballspiel nicht fehlen. Kleine und große Attraktionen lockten zahlreiche Besucher an, sodass es mit den Parkplätzen eng wurde.

Sommertheater am Franziskaner Kloster

Wenn die Familie zu Besuch kommt, geben wir alles, um Spaß zu haben.

Kindheitserinnerungen
Kindheitserinnerungen werden geweckt – zwei Brüder im Sand.
Noch mehr Spaß brachte das Ensemble „Theater 89“ mit seinem „Russischen Abend“

Schon letztes Jahr waren wir begeistert von der Kulisse des Franziskaner Klosters in Kombination mit den lustigen Theaterbeiträgen der professionellen Schauspieler, die sich zur Aufgabe gemacht haben, lange nicht mehr gespielte, vergessene oder ins Abseits gedrängte Autor*innen ins Rampenlicht zurückzuholen.

Nach über 100 Jahren sind seine Stücke immer noch aktuell
„Der Heiratsantrag“ ein Einakter des russischen Schriftstellers Anton Tschechow.
Drei Einakter, die Laune machten

Auch wenn mir Anton Tschechow natürlich nicht unbekannt ist, ein Theaterstück habe ich von ihm noch nie gesehen, glaube ich.  Um so glücklicher war ich, dass wir uns an diesem wunderschönen Sommerabend dazu entschieden hatten, mit der Picknickdecke zum Kloster zu gehen. Gespielt wurden die Einakter „Der Bär“, „Der Heiratsantrag“ und „Vom Schaden des Tabaks“

Im nächsten Jahr wird die Truppe wieder ein Stück vor der wunderschönen Kulisse des Klosters in Angermünde aufführen. Wer so lange nicht warten möchte, kann sich hier den Spielplan anschauen.

Seit herzlichst von uns gegrüßt und kommt doch nächstes Jahr vorbei, wenn es wieder gemütlich, musikalisch und natürlich witzig am Franziskaner Kloster wird.

Picknick und Theater am Franziskaner Kloster
Familie Hüsers auf der Picknickdecke

Noch ein Tipp: Am 14. September um 20 Uhr haben die Mägde, Hugenotten, Adligen und Pfarrer der „Aben(d)teuerlichen Ketzerführung“ in Angermünde Premiere. Norbert spielt natürlich mit. Nachdem ich eigentlich nur die kleinen Theaterszenen schreiben wollte, bin ich nun doch auch mit dabei. Wir freuen uns auf Euch. Und natürlich WEITERSAGEN!

 

 

Urlaubslektüre aus der Uckermark

Urlaub schon gebucht und noch kein Buch für die Reise?

„Postfaktisch bin ich ne Niete“, ein Roman zum Schmunzeln und Entspannen. Das richtige Buch für einen schönen Urlaub in der Uckermark. Eine turbulente Reise aus der Selbstoptimierungsbefreiung zwischen Angermünde, Berlin und Dresden.

Leseprobe

Trailer zum Buch

Was passiert im Buch?

Die 46-jährige Kulturjournalistin Lea versucht mit einem Life-and-Work-Optimizing-Seminar, ihre Karriere anzuschubsen. Das Intensiv-Coaching-Wochenende „Push up your life“ von Christoph Eckardt soll den erwünschten Erfolg bringen. Während der junge Coach schwungvoll über Work-Life-Balance und Optimierung der eigenen Metadaten plaudert, ihr Seminarnachbar Jan seine Fitness-App-Werte optimiert, der Programmierer Timo seiner Verschwörungstheorie über Fitness-App-Optimierung nachgeht, die Hipster-Studentin Louisa eine Mutter-Intoleranz gegen ihr Helikopter-Alphatier entwickelt und Walter, Leas Mann, in einem Management-Outdoor-Training á la Dschungel-Camp seinen Teamgeist optimiert, versteht Lea die Welt nicht mehr. Gott sei Dank hat sie Schweini – Zyniker und Bauchgefühl in einer Person – und Ekki – innerer positiv gestimmter Weltverbesserer – an ihrer Seite. Mit den beiden Quälgeistern im Kopf findet die Optimierungs-versagerin Lea heraus, was für sie im Leben zählt.

Firmen- und Teamlauf in Angermünde

Der Sportsgeist hat die Uckermärker in den Bann gezogen. Am Freitagabend waren Firmen und Teams aus Angermünde, Templin, Prenzlau und Schwedt am Start zum Sechskilometerlauf.

Motivationsschilder und Anfeuerungsrufe auf der gesamten Strecke
Nur wer sich nicht bewegt, kann verlieren.
Tolle Stimmung

Stimmung und Teamgeist waren großartig. Über 140 Teams waren am Start. Mitmachen konnte jeder über 14 Jahre. Es wurde gejoggt, gewalkt, ab an auch mal nur gegangen aber am Schluss waren alle glücklich, das gesteckte Ziel erreicht zu haben.

Mit Walkingstöcken am Mündesee
Auch viele Walker nutzten das Angermünder Fitnessprogramm.

 

Adler-Apotheke, Jana Hoffmann
Jana Hoffmann vom Team Adler-Apotheke ist mit viel Spaß dabei.
Die letzte Runde
Kristin Spillmann vom Sehzentrum Drochner und Norbert Hüsers von Buntspecht Logis am Mündesee.
Bald ist es geschafft
David Drochner in der letzten Runde.
Auch im nächsten Jahr wieder dabei

Das Team Buntsprecht Logis und Sehzentrum Drochner werden auch im nächsten Jahr wieder ihre Team-Shirts überziehen und dabei sein. Vielleicht möchten Sie auch vorbeikommen, mitlaufen und anschließend in der historischen Innenstadt mit feiern. Dann melden Sie sich an und buchen Sie gerne Ihre Übernachtung bei uns.

 

 

 

Novemberspaziergang am Wolletzsee

Sonntagsspaziergang

Am Wochenende hat es zwar ab und an geregnet, dennoch wollte ich zum Wolletzsee, um einige Fotos für Euch zu machen. Ich bin immer wieder fasziniert von den wunderschönen Farben -trotz des grauen Himmels – die man in dieser Jahreszeit bewundern kann.

Immer wieder schön am See
Der perfekte Ort um abzuschalten.
Die Adlerquelle mit magischem Wasser

Jedes Mal, wenn wir am Wolletzsee spazieren gehen, wandern wir auch zur Adlerquelle und nehmen einen Schluck vom eisenhaltigen Wasser. Ob es schön macht und das Altern aufhält? Keine Ahnung, was das Wasser alles kann. Ich mache es, weil es mir Spaß macht.

 

Eisenhaltiges Wasser, das magische Kräfte besitzt
Die Adlerquelle am Wolletzsee

Was Ihr hier auf dem Bild seht, sind eisenoxidierende Mikroorganismen (vereinfacht: Eisenbakterien), die durch den Oxidationsprozess Energie gewinnen. Ich finde, es sieht einfach schön aus.

Eisenbakterien in der Adlerquelle
Eisenbakterien sorgen für tolle Effekte.
Grauer Himmel und schimmerndes Wasser.
Tolle Kombination mit wunderschönen Farbeffekten.
Zurück zum Ausblick
Die Vielseitigkeit der Uckermark
Da fühlt man sich wie in den Bergen. 🙂
Und ein kleiner Blick in unseren Garten
Der Graf auf Futtersuche
Der Graf im Garten.
Sonnenblumenkerne als Glückspille für Meisen
Am liebsten futtern sie alle die Sonnenblumenkerne
Der Eichelhäher im Garten
Die Gräfin mag noch nichts essen.

Landmanufaktur „Königin von Biesenbrow“

Äpfel, Äpfel und noch mehr Äpfel?

Fragt man das Internet, wie viele Apfelsorten es in Deutschland gibt, ist die Antwort nicht besonders aufschlussreich. Professorin Google bekommt echte Schwierigkeiten, wenn es um präzise Zahlen geht. Warum das so ist, erfuhren wir, als wir die „Königin von Biesenbrow“ besuchten: „Seit hunderten von Jahren züchten wir auf der ganzen Welt neue Apfelsorten oder erfreuen uns an Zufallssämlingen. Aber seit 40 Jahren rotten wir systematisch oder durch gesteuertes Käuferverhalten diese Sortenvielfalt wieder aus“, erklärte uns Mathias.

Die Großstädter Yvonne und Mathias Tietze zogen 2009 nach Biesenbrow. Dort kauften sie einen alten Hof, den sie liebevoll restaurierten und auf dem sie vier Jahre später mit der Gründung ihrer Landmanufaktur „Königin von Biesenbrow“ begannen. Da wir selbst aus der Großstadt geflohen sind, um in der Uckermark noch einmal neu anzufangen, können wir die beiden gut verstehen.

Yvonne Tietze ist glücklich in der Uckermark
Yvonne Tietze fühlt sich in der Uckermark wohl und zuhause.
Eine Leidenschaft wird zum Beruf

Mathias und Yvonne lieben die Reichhaltigkeit der Sorten und finden den Apfel spannend, weil er mit vielen Duft- und Geschmackstoffen immer wieder ein neues Gaumenerlebnis zaubert. Seit Kindestagen ist der Apfel ihre Lieblingsfrucht. Das wussten auch Freunde der Neu-Uckermärker und stellten bei einem guten Essen ein selbst gemachten Apfelwein auf den Tisch. „Wir waren von dem Geschmack gleich angetan und wollten so einen Wein auch selbst herstellen“, erzählte uns Yvonne und ihre Augen spiegeln das Gefühl wider, das sie damals hatte. „Wir haben dann auf Radtouren Äpfel gepflückt und daraus Apfelwein hergestellt.“, erklärte uns Yvonne und verzog dabei das Gesicht. Zufrieden war sie mit dem Ergebnis nicht. Norbert und ich haben auch im ersten Jahr mit dem Sammeln von Äpfeln angefangen und sie beim Jugend-Ökohof in Crussow mosten lassen. Während Norbert abends gerne eins unserer selbstgebrauten Biere trinkt, verdünne ich mir ein Glas Apfelwein mit Selter und einigen Spritzern Zitrone. Für den Hausgebrauch kann man ihn trinken.

Yvonne und Mathias wollten aber mehr. Sie wollten einen ganz besonderen Wein kreieren. Den Beiden wurde klar, dass sie die unterschiedlichen Apfelsorten besser kennenlernen mussten, was wirklich nicht einfach ist. Auf den Plantagen findet man heutzutage nur noch Elstar, Jonagold, Breaburn, Golden Delicious und Granny Smith. Ausgefallene, ältere Arten, sind noch in kleiner Stückzahl in Gärten oder an Straßenrändern zu sehen, weil sie dort vor Jahrzehnten einmal angepflanzt wurden. So kam, was kommen musste, die beiden Kernobst-Liebhaber bauten ihre eigene Apfelbaumplantage auf. Zurzeit sind es 2500 Bäume, mit 240 handveredelten Sorten, die für die Verarbeitung zu Saft, Wein und Crémant aber auch als Gendatenbank dienen. Durch die Beschäftigung mit dem Thema, wurden die selbst hergestellten Weine auch immer besser. „Mittlerweile produzieren wir für Genießer des Apfels über 30 verschiedene sortenreine Direktsäfte und als Krönung einen Apfelschaumwein, den Crémant.“, erzählte Mathias uns stolz. Mit diesem Angebot kann jeder selbst einmal probieren, wie der Saft eines Moringer Rosenapfels, Dalincos oder Goldparmäner schmeckt, was wir auch gleich getan haben. Nach Ruhm den Siegern, Delbarestivale und Finkenwerder Herbstprinz musste ich aber aufgeben. Zu viel Säure für einen Tag. 🙂

Ein guter Crémant braucht seine Zeit.
Mathias im Weingewölbe, wo der Crémant gelagert wird. Fotos (2): Stefan Klenke
Klares Nein zum SmartFresh-Verfahren

Yvonne und Mathias pflücken die meisten Äpfel für ihre Getränke selbst, überprüfen sie auf schadhafte Stellen und mosten nur mit sehr geringem Druck. Da die eigene Plantage jedoch noch nicht genügend Früchte abwirft, haben sie Verträge mit Apfelplantagen ihres Vertrauen geschlossen. Besonderen Wert legt das Ehepaar darauf, dass Äpfel von Zulieferern, nicht mit dem sogenannten SmartFresh-Verfahren behandelt werden. Denn hierbei werden die Früchte mit Methylcyclopropen (MCP) begast. Dieses Gas blockiert das Nachreifen. Die Methode wurde vom Bundesinstitut für Risikobewertung und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit als unbedenklich eingestuft und muss nicht deklariert werden. Solche Äpfel wollen die beiden Biesenbrower nicht haben und ich muss gestehen, dass mich diese kleine Aufklärung gruselt. Seit ich von dem Gas weiß, mache ich einen hohen Bogen um Supermarktäpfel.

Eine der leckeren Crémant-Flaschen lagert nun auch in unserem Keller. Wir warten auf das gute Sommerwetter, damit wir ihn schön mit unseren Nachbarn im Garten genießen können.

Der Hofladen und der schöne Garten zum Verweilen, Kuchen essen und Apfelsaft trinken haben am Wochenende geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten erfahrt Ihr hier.

 

Die Uckermark fotografisch festgehalten

Ute und Andreas Ludwig sind Fotografen aus Leidenschaft. Mit ihren Kameras ziehen sie durch die Naturlandschaft der Uckermark.

Wollt Ihr Eure Urlaubsstimmung fotografisch festgehalten mit nach Hause nehmen?

Sucht Ihr tolle Motive von all den Plätzen und Orten, die Ihr in der Uckermark entdeckt habt?  Dann schaut doch mal hier:  rund-UM-photo.

Noch ein kleiner Tipp

Ute und Andreas nehmen Euch auch gerne auf Ihre Foto-Tour mit und helfen Euch bei der richtigen Kameraeinstellung, damit es mit den Urlaubsbildern einwandfrei klappt.

Bei Eurem Aufenthalt in unseren Ferienwohnungen könnt Ihr Euch direkt an uns wenden, wir machen dann den Kontakt klar. Oder Ihr ruft Ute und Andreas Ludwig unter der Telefonnummer: 03331/20678 an.

 

 

Sagenhaft – Die Uckermark, am 14. Mai 2017 um 20.15 Uhr im MDR Fernsehen

Ein Land, das noch nicht vom Tourismus überrollt wurde

Axel Bulthaupt begibt sich in einer neuen Folge seiner Sendereihe „Sagenhaft“  auf eine Reise durch die Uckermark. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen  Bildern, die mit ihrer üppigen Schönheit jeden in ihren Bann zieht.

Nationalpark an der Oder

An der Oder trifft er einen Dorfpfarrer, der sich in seiner Freizeit um Auerochsen und Wildpferde kümmert und zeigt Axel die wilde Schönheit des Nationalparks.

Ein paar Kilometer weiter begegnet ihm ein Oderfischer, der sich der Rettung der Störe verschrieben hat. Auf seinem Privatgelände zieht er jedes Jahr 25.000 kleine Störe auf, die anschließend in die Oder freigelassen werden. Von hier aus schwimmen sie dann nach einer Weile in die Ostsee und kommen erst nach vielen Jahren wieder zurück an die Stätte ihrer Kindheit.

Geschichtsträchtiges Schwedt

Pfeifentabak in vielen Geschmacksrichtungen
Unterschiedliche Geschmacksrichtungen für Pfeifentabak

Geschichtlich geht es in Schwedt weiter. Eine Stadt, in der die Kurfürsten und Markgrafen residierten. Unweit von Schwedt muss sich Axel Bulthaupt als Tabakerntehelfer betätigen und die schwere Arbeit auf der italienischen Erntemaschine kennenlernen. Über 70 Hektar bewirtschaftet der letzte Tabakbauer in der Region. Nach der Ernte wandern die Blätter dann für sieben Tage in Trockenöfen und werden dort zweimal täglich „beschnuppert“.

Angermündes engagierte Persönlichkeiten

In einem kleinen Dorf bei Angermünde hat sich Axel mit einer Dorfschullehrerin verabredet. Fast 20 Jahre lang unterrichtete die quietschfidele, heute 89jährige Dame die Kinder des Dorfes in nur einem Klassenraum. Alle vier Klassen. Und sie beherrscht noch heute das uckermärker Platt.

In Blumberg hat sich ein ehemaliger Wall-Street-Banker und Professor für Agrarrecht mit Kindheit in Kalifornien auf seinem Familienstammsitz niedergelassen, und renoviert nun Stück für Stück das Gut seiner Vorfahren. Mit viel Fantasie kann man sich die Schönheit der Ländereien vorstellen. Doch es gibt noch viel zu tun.

Alte Apfelsorten für schmackhafte Getränke

Auf einem unscheinbaren Feldweg in der Umgebung von Kraatz begegnet Axel Bulthaupt einem Mann, der voller Begeisterung in jeden Apfel beißt. Und es gibt viele davon, einer leckerer als der andere, denn es sind alles alte Sorten, echte Naturäpfel eben. In der Uckermark gibt es über 400 Sorten. Und der freundliche Apfelkoster macht daraus Apfelsaft, Secco und Apfelwein, der übrigens selbst internationale Preise gewinnt.

Bauholz für die Städter

Bauholz von der Uckermark bis Hamburg
Axel Bulthaupt (rechts im Bild) mit einem Flößer in Lychen beim Bau eines Floßes. Ausschnitt aus dem Film Sagenhaft  – Die Uckermark, 2016

In Lychen schließlich muss Axel beim Flößen helfen. Das hat hier eine lange Tradition. Einst wurden die Stämme mit dem begehrten Holz aus dem Boitzenburger Land bis nach Hamburg oder Berlin geflößt. Die Städte brauchten Bauholz. Und über die Flüsse war der schnellste Weg. Der Zusammenbau so eines Floßes ist aber auch heute noch ein Knochenjob.

Reihentitel:             Sagenhaft

Folgentitel:             Die Uckermark

Sendedatum:          14.05.2017, 20.15 Uhr

Länge:                       89 Minuten

MDR Fernsehen

 

 

 

 

Wie sieht es denn hier aus? …

… Einfach nur schön!

Dieser Imagefilm zeigt, wie schön die Uckermark und speziell Angermünde mit seinen Seen, Wäldern und dem historischen Stadtkern ist.

Schaut mal rein und überzeugt Euch selbst. Die großzügige Landschaft der Naturschutzgebiete und die vielen Wander- und Radwege sorgen dafür, dass das Hirn mal wieder richtig durchgepustet wird. Für die passende Unterkunft sorgen wir.