Urlaubslektüre aus der Uckermark

Urlaub schon gebucht und noch kein Buch für die Reise?

„Postfaktisch bin ich ne Niete“, ein Roman zum Schmunzeln und Entspannen. Das richtige Buch für einen schönen Urlaub in der Uckermark. Eine turbulente Reise aus der Selbstoptimierungsbefreiung zwischen Angermünde, Berlin und Dresden.

Leseprobe

Trailer zum Buch

Was passiert im Buch?

Die 46-jährige Kulturjournalistin Lea versucht mit einem Life-and-Work-Optimizing-Seminar, ihre Karriere anzuschubsen. Das Intensiv-Coaching-Wochenende „Push up your life“ von Christoph Eckardt soll den erwünschten Erfolg bringen. Während der junge Coach schwungvoll über Work-Life-Balance und Optimierung der eigenen Metadaten plaudert, ihr Seminarnachbar Jan seine Fitness-App-Werte optimiert, der Programmierer Timo seiner Verschwörungstheorie über Fitness-App-Optimierung nachgeht, die Hipster-Studentin Louisa eine Mutter-Intoleranz gegen ihr Helikopter-Alphatier entwickelt und Walter, Leas Mann, in einem Management-Outdoor-Training á la Dschungel-Camp seinen Teamgeist optimiert, versteht Lea die Welt nicht mehr. Gott sei Dank hat sie Schweini – Zyniker und Bauchgefühl in einer Person – und Ekki – innerer positiv gestimmter Weltverbesserer – an ihrer Seite. Mit den beiden Quälgeistern im Kopf findet die Optimierungs-versagerin Lea heraus, was für sie im Leben zählt.

Besuch im Garten

So schön kann der Herbst sein

In unserem Garten geht es rege her. Ein kleines Schlemmerparadies für Vögel. Das ausgelegte Futter sorgt für viele kleine und große Besucher, die den Winter in der Uckermark verbringen werden. Hier ein paar Schnappschüsse.

Unser Graf im Garten
Unser Graf
Rotkehlchen sucht Futter im Garten
Rotkehlchen im Herbst
Meise im Garten
Kohlmeise im Kirschbaum

Ich hoffe, dass ich die Rehe, die ab und an durch unseren Garten huschen, ebenfalls noch vor die Kamera bekomme.

Fahrradtour von Angermünde nach Palow – Tour 45 Kilometer

Mit dem Fahrrad zum Kranichhaus in Palow

Am Pfingstmontag wollten wir das Kranichhaus in Palow entdecken und haben uns dafür eine schöne Fahrradstrecke ausgesucht, die auch euch interessieren könnte.

Von Angermünde sind wir auf der Landstraße erst einmal nach Altkünkendorf gefahren. Die Strecke führt direkt am Wolletzsee vorbei, jedoch liegt dieser hinter dem Wald verborgen. Wer einen Abstecher machen möchte, kann rechts abbiegen und ins Wasser springen.

 

Erste Station Altkünkendorf

Die erste Teilstrecke ist sehr hügelig und somit im Abgang sehr rasant, was richtig Spaß macht. In Altkünkendorf kann die erste Pause eingelegt werden. Hier findet ihr die „Grumsiner Brennerei“, über die wir bereits geschrieben haben. Wer dort nicht einkehren möchte, der sollte die alte Dorfkirche besichtigen und sich über den Buchenwald Grumsin am Tourismus- und Informationsstützpunkt informieren.

Berlin-Usedom-Radweg

Weiter geht es über den Berlin-Usedom-Radweg mit Blick auf den Heiliger See. Auch hier befindet sich eine Badestelle zum Abkühlen. Kurz vor Glambeck fährt man an einer kleinen Radlerkirche mit Eis-, Kuchen- und Kaffeeverkauf vorbei. Wer jetzt etwas zu essen braucht, sollte hier rasten, weil es bis Palow keine Möglichkeit zur Einkehr mehr gibt.

Glambeck – Ein niedliches Dorf mit interessanten Sehenswürdigkeiten

Von Glambeck waren wir richtig beeindruckt, weil es viele kleine Sehenswürdigkeiten bereitstellt. Erst haben wir uns den Taubenturm mit der Ausstellung über den Komponisten Friedrich Wilhelm von Redern (1802-1883) angeschaut und dann das Dorfmuseum mit angrenzenden Maulbeerbäumen. In Glambeck befindet sich auch ein Eiskeller, der zur Überwinterung der heimischen Fledermäuse dient.

Kleiner Taubenturm mit großer Wirkung
In diesem Taubenturm verstecken sich nicht nur Vögel, sondern auch eine kleine Ausstellung.
Glambecker Dorfmuseum mit Norbert
Das kleine Dorfmuseum befindet sich direkt an den Maulbeerbäumen.
Typische Gegenstände zum täglichen Gebrauch, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern kannten.
Das niedliche Dorfmuseum zeigt viele Alltagsgegenstände der früheren Einwohner.
Märchenhafte Landschaft bis Palow

Wir lassen das idyllische Dorf hinter uns und fahren weiter durch den märchenhaften Wald des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. Kurz vor Palow befindet sich Mellin. Besser gesagt: befand sich Mellin. Das Dorf existiert nicht mehr. Lediglich ein kleiner Acker mit Gedenkstätte des Physikers Franz Neumann, der hier geboren wurde, erinnert an die ehemalige Siedlung, die von Kolonisten aus Mecklenburg gegründet wurde. Da sich ihre Lebensbedingungen, wie erhofft,  nicht verbesserten, wanderten sie gemeinsam nach Amerika aus.  Es lohnt sich, kurz zu verweilen und den Aussichtsturm zu besteigen, um über die Felder zu schauen. Wer Glück hat, sieht ein paar Kraniche.

Der Aussichtsturm in Mellin
Ein Aussichtsturm in einem Dorf, das es gar nicht mehr gibt.
Palow  – Nix Kranichhaus aber Störche

Nun geht es dem Ende der Fahrradtour entgegen. Nur noch kurz in die Pedale getreten und man gelangt nach Palow. Wir wurden mit heftigem Geklapper dreier Störche begrüßt. Der Speicher (das Kranichhaus) hat vom 1. April bis 30. September jeden Samstag und Sonntag von 12-16 Uhr geöffnet. Wir waren leider an einem Montag dort und somit konnten wir die Ausstellung nicht besuchen. Deshalb haben wir es uns im Gasthaus „Am Speicher“ gemütlich gemacht und den hausgemachten Kuchen probiert. Dabei haben wir das lautlose Schweben der Störche am Himmel beobachtet. Wer diesen Ausblick länger genießen möchte, sollte sich die Speisekarte vornehmen. Es gibt selbst gebackenen Kuchen, Eis, warme Speisen und Palower Brände.

Zurück nach Angermünde

Auf dem Heimweg haben wir uns entschieden, über Görlsdorf mit dem schönen Lenné-Park zu fahren. Dann sind wir an den Fischteichen der Blumberger Mühler vorbei, um zu schauen, was die Schwäne treiben, bevor wir wieder in der Birkenallee gelandet sind. Die gesamte Strecke betrug 45 Kilometer und ist wirklich zu empfehlen.

Die Uckermark fotografisch festgehalten

Ute und Andreas Ludwig sind Fotografen aus Leidenschaft. Mit ihren Kameras ziehen sie durch die Naturlandschaft der Uckermark.

Wollt Ihr Eure Urlaubsstimmung fotografisch festgehalten mit nach Hause nehmen?

Sucht Ihr tolle Motive von all den Plätzen und Orten, die Ihr in der Uckermark entdeckt habt?  Dann schaut doch mal hier:  rund-UM-photo.

Noch ein kleiner Tipp

Ute und Andreas nehmen Euch auch gerne auf Ihre Foto-Tour mit und helfen Euch bei der richtigen Kameraeinstellung, damit es mit den Urlaubsbildern einwandfrei klappt.

Bei Eurem Aufenthalt in unseren Ferienwohnungen könnt Ihr Euch direkt an uns wenden, wir machen dann den Kontakt klar. Oder Ihr ruft Ute und Andreas Ludwig unter der Telefonnummer: 03331/20678 an.

 

 

Lenné – Park kann er

Lenné-Park in Görlsdorf

Ostern schauten wir uns den Lenné-Park in Görlsdorf an. Der 400 ha große Park wurde von Peter Joseph Lenné im Auftrag von Friedrich Wilhelm Graf von Redern ab 1830 angelegt. Die Harmonie zwischen Park und natürlicher Landschaft ist umwerfend.

Während die blattlosen Bäume noch winterlich wirkten, sproß uns der Frühling mit frischen Blumen entgegen. Ein idealer Tag für einen langen und ausgiebigen Spaziergang.

Durch den Park fließt die Welse, die den Wolletzsee mit der Oder verbindet.

Endlich Frühling
Der Schneeglanz schaut heraus

Lennépark Criewen

Gestern haben wir uns den Lennépark in Criewen angeschaut. Hier wurde gleich ein ganzes Dorf versetzt, damit der preußische Gartenkünstler den Park für Otto von Arnim um 1820 gestalten konnte. Was wohl die Bevölkerung dazu gesagt hat, als ihre Häuser mir nix, dir nix den Ideen eines Adligen weichen mussten? Da stellt sich die Frage: Wurden die Häuser von Handwerkern wieder errichtet oder musste der Hausbesitzer das selbst erledigen? Wir wissen es nicht. Wir wissen nur, dass sich ein gewisser Pfarrer Michaelsen in zahlreichen Protestbriefen gegen die Umlegung des Dorfes aussprach. Sein Grab befindet sich am Parkeingang vor der Kirche. Hinter der Kirche liegen einige Mitglieder der Familie Arnim. Die letzten Gutsbesitzer von Criewen, Achim und Annabel, vergifteten sich am 12. Mai 1945, um die bevorstehende Enteignung ihres Grundbesitzes nicht miterleben zu müssen und der unsicheren Zukunft zu entkommen.

Weg der Auenblicke

Solche schaurigen, geschichtlichen Einzelheiten erfuhren wir von einem ehrenamtlichen Kirchenhelfer, der uns in das Innere der Kirche lockte und uns alles erklärte. Wir hoffen, dass Sie bei Ihrem Besuch auch auf den netten Herrn stoßen, und die Geschichten um Kirchenglocke, Orgel und Kanzel erzählt bekommen. Danach empfehlen wir den sieben Kilometer langen „Weg der Auenblicke“, der an der Fuchsquelle vorbeiführt. Für Groß und Klein ein schöner Erlebnispfad.

Wasser und grüne Frühlingslandschaft
Blick nach Polen
Der Frühling erwacht zaghaft
Märchenhafte Brücke übers Wasser
Kirche mit Friedhof von Arnim
Historische Kirche Criewen
Aus Angst in den Tod getrieben.
Das tragische Ende von Annabel und Achim Armin

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Wir wünschen Ihnen sonnige Tage in der Uckermark

Bitte beachten Sie auch unseren neuen Blogbeitrag: Urlaubslektüre aus der Uckermark

 

Zwischen Seen und Naturschutzgebieten den Urlaub genießen

Der staatlich anerkannte Erholungsort Angermünde und seine eiszeitlich geprägte Landschaft mit den vielen Seen und Wäldern, bietet ein Wellness-Paket ganz natürlicher Art. Ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad, der Nordosten Brandenburgs ist ein vielseitiges Reiseziel mit historischen Städten und Dörfern, Natur pur und vielen kleinen Events (Segway fahren, Eselwanderungen, Kanutouren, geführte Wanderungen, Demeter-Dorf Brodowin etc.), die entdeckt werden wollen. Ob Kurztripp oder Jahresurlaub, der Landkreis Uckermark – mit seiner Angrenzung an Polen – freut sich auf Ihren Besuch und lädt Sie zu einem erholsamen Urlaub in der Natur ein. Wir bieten Ihnen die passende, gemütliche Unterkunft dazu.

Laut UN-Definition ein unbesiedeltes Land

Nur 80 km von Berlin entfernt, liegt der am dünnsten besiedelte Landkreis Deutschlands: die Uckermark (UM). Umgeben von Naturschutzgebieten, Seen und historischen Städten – wie Angermünde, Templin und Prenzlau – wird  Erholung in der Natur geboten. Die einzigartige, eiszeitgeprägte Landschaft, die historischen Altstädte mit Wehranlagen, Feldsteinkirchen und die typisch norddeutsche Backsteingotik, sorgen für einen vielseitigen Urlaub.  In unserem Blog erfahren Sie, was Sie alles in Angermünde und „UMzu“ entdecken können. Gerne helfen wir Ihnen auch vor Ort weiter und geben Ihnen Tipps, für Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Wandertouren und Ausflüge.
Unsere Ferienwohungen liegen inmitten des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin und des  Nationalparks Unteres Odertal. Auch ein Teil des UNESCO-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin gehört zu Angermünde. 2010 erhielt die Stadt das Prädikat „staatlich anerkannter Erholungsort“.