Urlaubslektüre aus der Uckermark

Urlaub schon gebucht und noch kein Buch für die Reise?

„Postfaktisch bin ich ne Niete“, ein Roman zum Schmunzeln und Entspannen. Das richtige Buch für einen schönen Urlaub in der Uckermark. Eine turbulente Reise aus der Selbstoptimierungsbefreiung zwischen Angermünde, Berlin und Dresden.

Leseprobe

Trailer zum Buch

Was passiert im Buch?

Die 46-jährige Kulturjournalistin Lea versucht mit einem Life-and-Work-Optimizing-Seminar, ihre Karriere anzuschubsen. Das Intensiv-Coaching-Wochenende „Push up your life“ von Christoph Eckardt soll den erwünschten Erfolg bringen. Während der junge Coach schwungvoll über Work-Life-Balance und Optimierung der eigenen Metadaten plaudert, ihr Seminarnachbar Jan seine Fitness-App-Werte optimiert, der Programmierer Timo seiner Verschwörungstheorie über Fitness-App-Optimierung nachgeht, die Hipster-Studentin Louisa eine Mutter-Intoleranz gegen ihr Helikopter-Alphatier entwickelt und Walter, Leas Mann, in einem Management-Outdoor-Training á la Dschungel-Camp seinen Teamgeist optimiert, versteht Lea die Welt nicht mehr. Gott sei Dank hat sie Schweini – Zyniker und Bauchgefühl in einer Person – und Ekki – innerer positiv gestimmter Weltverbesserer – an ihrer Seite. Mit den beiden Quälgeistern im Kopf findet die Optimierungs-versagerin Lea heraus, was für sie im Leben zählt.

Die Uckermark fotografisch festgehalten

Ute und Andreas Ludwig sind Fotografen aus Leidenschaft. Mit ihren Kameras ziehen sie durch die Naturlandschaft der Uckermark.

Wollt Ihr Eure Urlaubsstimmung fotografisch festgehalten mit nach Hause nehmen?

Sucht Ihr tolle Motive von all den Plätzen und Orten, die Ihr in der Uckermark entdeckt habt?  Dann schaut doch mal hier:  rund-UM-photo.

Noch ein kleiner Tipp

Ute und Andreas nehmen Euch auch gerne auf Ihre Foto-Tour mit und helfen Euch bei der richtigen Kameraeinstellung, damit es mit den Urlaubsbildern einwandfrei klappt.

Bei Eurem Aufenthalt in unseren Ferienwohnungen könnt Ihr Euch direkt an uns wenden, wir machen dann den Kontakt klar. Oder Ihr ruft Ute und Andreas Ludwig unter der Telefonnummer: 03331/20678 an.

 

 

Wie sieht es denn hier aus? …

… Einfach nur schön!

Dieser Imagefilm zeigt, wie schön die Uckermark und speziell Angermünde mit seinen Seen, Wäldern und dem historischen Stadtkern ist.

Schaut mal rein und überzeugt Euch selbst. Die großzügige Landschaft der Naturschutzgebiete und die vielen Wander- und Radwege sorgen dafür, dass das Hirn mal wieder richtig durchgepustet wird. Für die passende Unterkunft sorgen wir.

15. Wiku in Angermünde

Mit Trommeln und Fanfaren

Wirtschafts- und Kulturtage in Angermünde werden vom Fanfarenzug eröffnet.
Bläser und Trommler des Fanfarenzugs Angermünde eröffnen die Wiku.

Der Angermünder Fanfarenzug legte auf der Bühne ab 11 Uhr ordentlich los, als die ersten Besucher sich an den Ständen vor dem Kloster einfanden. Köstlich roch es vom Holzkohlegrill über den Platz. Es gab Wildschwein am Spieß, Bratwurst und Schmalzbrot. Die frierenden Gäste des Festes wurden mit heißen Säften versorgt und wer es etwas hochprozentiger mochte, konnte Sommerglühwein verköstigen.

Ob Sommerglühwein oder Weißwein, die rollende Weinbar hat alles an Bord.
Die rollende Weinbar sorgt für gute Weinstimmung.

Wir frieren nicht, wir haben Spaß

Durch die Kälte trieb es viele Gäste von den Bänken vor der Bühne ins Innere des Klosters. Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr die Präsentationen der Angewandten und Bildenden Künstler. So konnte der Besucher sich bei rund-UM-photo fotografisch verewigen lassen. Die Erlöse des Landschaftskalenders 2017, der Postkarten und einiger ausgewählter Bilder kommen der „Deutschen Hirntumorhilfe e.V.“ zugute. Hirsch Hannibal warb für das 10. Hirschschwimmen am 17. Juni, das dieses Jahr mit großer Jubiläumsparty zelebriert wird.

Um das Jubiläumsfest am Mündesee ging es auch am Stand der Volksbankfiliale. „Beim Minigolfen können die Teilnehmer Punkte sammeln. Es gibt nicht nur einen Preis für jeden Spieler, für jeden erzielten Punkt gehen zehn Cent an den Angermünder Kulturverein oder ans Hirschschwimmen“, erzählte Petra Peters von der hiesigen Volksbankfiliale. Und während Kerstin Bode über ihre Töpferkurse und Kinder-Events berichtete, ging es draußen auf der Bühne ebenfalls mit den Kleinen weiter. Die Vorschüler aus dem„Haus der kleinen Zwerge“ sangen und tanzten mit ihren kleinen, bunten Schleiern.

Die schönen Frauen der Uckermark

Als die Sonne gegen Mittag die Wolkendecke durchbrach, kamen die Gäste auch wieder aus dem Kloster, um die Angermünder Frühjahrs- und Sommermode zu begutachten. Auch wenn niemandem nach kurzen Röcken, Hosen oder Blusen zumute war, gab die Modenschau dennoch etwas Hoffnung auf bessere Zeiten. Während Kerstin Lehmann – mit ordentlich Wind in den Haaren – durchs stylishe Programm führte, genossen die Angermünder auf den Bierbänken die heiße „Hemme-Schokomilch“ aus Angermünde.

Ketzerstadt Angermünde

Bis 17 Uhr wurden die Besucher mit Gesangs- und Tanzaufführungen und weiteren Modenschauen bei Laune gehalten. Dann folgte der Auftritt der Schlagersängerin Christin Stark, die später von den rockigen „Beatpiloten“ abgelöst wurde. Die Gaststätte „Zum Hungerstein“ erinnerte mit ihrem Angebot daran, dass Angermünder bis ins 16. Jahrhundert den Beinamen „Ketzerstadt“ trug. Das Restaurant aus der Jägerstraße bot Ketzerbier, Ketzersuppe und Ketzergulasch an. Diese kleine geschichtliche Reise in die dunkle Vergangenheit der Stadt konnte am Stand des Stadtarchiv vertieft werden. Steve Schmidt zeigte das Bürgerbuch von 1548, das alle Bewohner beinhaltet, die das Bürgerrecht zur damaligen Zeit erworben hatten. Danach verwies er noch auf die letzte Ausgabe des DDR-Blattes „Neuer Tag“. und die erste Angermünde Gazette, den „Angermünder Anzeiger“.

Er weiß alles über die Historie der Stadt
Der neue Archivar vom Angermünder Stadtarchiv kennt sich mit der Historie der Uckermark aus.

Im Kloster ist Musike

Im Kloster ging es auf der kleinen Bühne musikalisch zu. Hier wurden Country-Songs und Oldies in deutscher Sprache von Willy & Co. dargeboten. „Wir möchten, dass unsere Texte verstanden werden. Deutsch ist eine schöne Sprache, darum haben wir alle Lieder, die wir spielen, aus dem Englischen übersetzt“, erzählte der Bandleader und stimmte sich auf seinen Auftritt ein. Um 15 Uhr trat der Lehrer für Holzblasinstrumente Victorian Stoica auf. Der Kulturpreisträger der Stadt Prenzlau wurde nach seinem Programm von der Tanzgruppe „Phönix“ aus Schwedt abgelöst. Die Jubiläumsfeier endete erst gegen 22 Uhr und begann am Sonntagvormittag gleich wieder mit tollen Tanz- und Musikdarbietungen.

Lesung „Mondsüchtig?“ Glashütte Annenwalde

Am Densow-See bei Templin

1754 baute ein mecklenburgischer Glasmacher seine Glashütte am Densow-See bei Templin und benannte den Ort – aus Liebe zu seiner Frau Anna-Margarete – Annenwalde.

Eine sehr schöne Idee, wie ich finde. Genauso schön wie bei dem alten Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, der seine letzte Potenzierung LM nannte. LM steht angeblich für die 50.000er Verschüttlung, was lateinisch falsch wäre. Daher vermutet man, dass der zauselige Romantiker LM für Liebe Melanie nahm und damit seiner Frau, die ihn immer tatkräftig unterstützt hatte, ein kleines Denkmal setzen wollte.

Mehr über Denkmäler für Frauen und Männer findet Ihr übrigens in meinem Blog über das Tal der Liebe in Polen.

Kommen wir zurück nach Annenwalde. Heute noch hat man das Gefühl, dieser Ort sei magisch. Nein, ich spinne nicht! Ich hatte am 06.05.2016 meine Lesung unter dem Motto „Mondsüchtig?“ genau an diesem Ort und war beeindruckt von der Schönheit, den netten Menschen, die heute dort leben, der Glaskunst, die von Werner Kothe ausgeübt wird, und von der Energie, die Christa und Werner Kothe in die Sanierung und Gestaltung der alten Glashütte, dem Park und der umliegenden Häuser gesteckt haben.

Mit Hilfe der Europäischen Union und des Landes Brandenburg gelang es den beiden an diesem traditionsreichen Ort wieder eine Glashütte zu errichten.

Bei Eurem Besuch in der Uckermark, solltet Ihr unbedingt einmal vorbeifahren. Von unserer Unterkunft, den Buntspechtnestern in Angermünde, sind es mit dem Auto 50 Minuten Fahrtzeit. Dabei kommt Ihr an einer wundervollen Landschaft vorbei. Ihr könnt auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und das Fahrrad mitnehmen oder Ihr folgt dem Uckermärkischen Radrundweg.

Alle Vögel haben schön gesungen

Über die Lesung möchte ich jetzt gar nicht viel erzählen. Es war ein toller Abend und ich habe gelernt, gegen eine Bande quarkender Frösche, schnatternder Enten, singenden Schwänen und rufenden Kuckucke anzulesen. Sie waren jedoch in der Überzahl und erhöhten stetig die Lautstärke.

Danach gab es einen leckeren Wein und ein kuscheliges Lagerfeuer.

Über den Weinberg, der zur Glashütte gehört, findet Ihr übrigens auch Informationen auf der o.a. Seite.

Und wer wissen möchte, was ich gelesen habe, der findet hier die passenden Informationen.

Die Fotos sind übrigens von Tilo Geisel aufgenommen worden. Er fängt mit seiner Kamera die wunderschöne Landschaft der Uckermark ein. Fotobücher von Tilo und Sylvia Geisel erhaltet Ihr hier oder bei uns in der Unterkunft.

Kena Hüsers liest aus ihrem Buch
Lesung am Densow-See
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Wundervolle Abendstimmung am See
Sonnenuntergangsstimmung
Sonnenuntergang am Densow-See bei Templin
Nach der Lesung wird es noch gemütlicher
Werner Kothe und Kena Hüsers
Wein aus eigenem Anbau
Norbert und Christa Kothe im Gespräch mit Gästen
Lagerfeuer bei den Kothes in Glashütte Annenwalde
Gemütlich am Lagerfeuer mit einem Glas Rotwein

Grumsiner Brennerei

Allein trinken macht dumm

Das war Norberts Argument, um sich unseren Feriengästen bei der Besichtigung der  „Grumsiner Brennerei“ anzuschließen. Natürlich mit Voranmeldung.

Verköstigung in der Grumsiner Brennerei
Urlaubsgäste aus dem Emsland mit Kena und Norbert in Grumsin

Ausführliche Führung

2 Stunden folgten wir gespannt Thomas Blätterlein durch seine Brennerei, bekamen alles erklärt und durften den einen oder anderen Likör, Korn und Gin testen. Unsere Feriengäste kamen aus dem Emsland zur Vatertagstour in die Uckermark. Mit dieser Besichtigung haben wir somit ins Schwarze getroffen.

Gin, Edelbrand, Nuss-Likör und vieles mehr
Edle Brände wollen probiert werden

Nun bin ich zwar kein Freund des hochprozentigen Alkohols, aber hier war auch ich schwer beeindruckt und habe gerne mitgetestet.

Obergeschoss der Brennerei
Thomas Blätterlein erklärt alles ganz genau und ausführlich

Liebevoll wurden die Räume gestaltet. Hier sehen wir den großen Raum im Dachgeschoss, wo Verköstigungen, Seminare und Veranstaltungen in der Uckermark stattfinden.

Der Blick von der großen Dachterrasse

Grün, wohin das Auge blickt
Mit dem Blick über die Uckermark

Im Keller, wo alte Whisk(e)yfässer lagern, ist ebenfalls Platz für Veranstaltungen und dem abendlichen Besammensitzen. Natürlich mit flüssigen Leckereien aus dem reichhaltigen Sortiment der Brennerei.

Fässer zum Reifen für Edelbrände
Alte Whiskeyfässer für die edlen Geschmäcker
im Feldsteingewölbe lässt es sich aushalten
Urige Atmosphäre im Keller der Brennerei

Ein weiteres Highlight ist der Ofen. Hier finden die „Genussabende“ mit Obst- und Getreidedestillaten in Kombination mit edlen Käsesorten, gereiftem Schinken, handgefertigter Schokolade und Sauerteigbrot statt.

Brot für die abendliche Verköstigung wird gebacken
Brot wird hier noch selbst gebacken

Wir waren beeindruckt

Wir waren wirklich beeindruckt und haben uns sehr über die ausführliche und spritzige Führung gefreut. Wir können dieses Erlebnis wärmstens weiterempfehlen. Solltet Ihr bei Eurem Aufenthalt in Angermünde Lust auf eine Verköstigung haben, stellen wir gerne den Kontakt für Euch her. Oder klickt auf den o.a. Link.

WiKu Angermünde

Wirtschafts- und Kulturtage

Am 23.04. waren wir bei den Wirtschafs- und Kulturtagen in Angermünde und haben viele nette Menschen, tolle Produkte und ansprechende Kunst vorgefunden. Eine Veranstaltung, die richtig Spaß gemacht hat und auf die wir uns im nächsten Jahr wieder freuen.

Mit Rad und Fotoapparat in der Natur

Über das Gespräch mit den Sperlings haben wir uns besonders gefreut. Margret und Gundolf Sperling halten die Uckermark – mit der tollen Landschaft und der historischen Architektur- auf ihren Spaziergängen und Fahrradtouren fotografisch fest. Die Bilder strahlen Wärme und Begeisterung für die Region aus.

Margret und Gundolf Sperling fangen die Natur der Uckermark ein.
Fotoausstellung in Angermünde auf der WiKu

Norbert hat dann auch gleich ein Spiel für sich entdeckt, das ihn faszinierte. Er hat sich bis zum Ziel geschickt vorgearbeitet.

Norbert steuert die Kugel zielstrebig durchs Labyrinth
Norbert liebt Geschicklichkeitsspiele

Handwerkskunst im Kloster

Im alten Kloster durfte natürlich auch das alte Handwerk nicht fehlen. Seifen, Honig, Stein- und Holzschmuck, geklöppelte Decken und Strickwaren aus selbst gesponnener Wolle gab es zu kaufen.

Schön waren die alten Trachten anzusehen, die die Mitglieder der „Interessengemeinschaft altes Handwerk in der Mark Brandenburg“ an ihren Ständen trugen. Fotos hiervon muss ich euch leider vorenthalten, da sie unter den Lichtverhältnissen nix geworden sind.

Ob Lampenschirme oder Teelichthalter. Für jeden ist etwas "Erleuchtendes" dabei.
Galerie „Alte Schmiede“ aus Ziethen ist auch dabei

Musik darf nicht fehlen.

Für jeden war etwas dabei. Na gut, für fast jeden. Norbert und ich sind keine Schlager- und Volksmusikfreunde, aber das Fest sollte nicht nur uns sondern auch der breiteren Masse gefallen. Und mit einem leckeren Cocktail in der Hand -gemixt von Rob Nehls á la Tom Cruise im Film „Cocktail“ aus den 1990er Jahren- saß es sich vor der Bühne ganz nett.

Franziska Wiese singt und spielt auf ihrer E-Geige.
Schlagermusik mit Fiedel
Essen und Trinken an Bierbänken mit etwas Sonne.
Das Wohl für Geist und Magen darf nicht fehlen

Auf dem Weg nach Hause gab es eine tolle Überraschung. Wir konnten eine Hufeisenfledermaus aus der Nähe betrachten. Ich finde Fledermäuse extrem schön und habe mich total gefreut darüber.

Ein sehr offenen Platz hat diese Fledermaus gefunden, um ihren "Mittagsschlaf" zu halten.
Mal richtig abhängen und gar nix tun

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