Urlaubslektüre aus der Uckermark

Urlaub schon gebucht und noch kein Buch für die Reise?

„Postfaktisch bin ich ne Niete“, ein Roman zum Schmunzeln und Entspannen. Das richtige Buch für einen schönen Urlaub in der Uckermark. Eine turbulente Reise aus der Selbstoptimierungsbefreiung zwischen Angermünde, Berlin und Dresden.

Leseprobe

Trailer zum Buch

Was passiert im Buch?

Die 46-jährige Kulturjournalistin Lea versucht mit einem Life-and-Work-Optimizing-Seminar, ihre Karriere anzuschubsen. Das Intensiv-Coaching-Wochenende „Push up your life“ von Christoph Eckardt soll den erwünschten Erfolg bringen. Während der junge Coach schwungvoll über Work-Life-Balance und Optimierung der eigenen Metadaten plaudert, ihr Seminarnachbar Jan seine Fitness-App-Werte optimiert, der Programmierer Timo seiner Verschwörungstheorie über Fitness-App-Optimierung nachgeht, die Hipster-Studentin Louisa eine Mutter-Intoleranz gegen ihr Helikopter-Alphatier entwickelt und Walter, Leas Mann, in einem Management-Outdoor-Training á la Dschungel-Camp seinen Teamgeist optimiert, versteht Lea die Welt nicht mehr. Gott sei Dank hat sie Schweini – Zyniker und Bauchgefühl in einer Person – und Ekki – innerer positiv gestimmter Weltverbesserer – an ihrer Seite. Mit den beiden Quälgeistern im Kopf findet die Optimierungs-versagerin Lea heraus, was für sie im Leben zählt.

Firmen- und Teamlauf in Angermünde

Der Sportsgeist hat die Uckermärker in den Bann gezogen. Am Freitagabend waren Firmen und Teams aus Angermünde, Templin, Prenzlau und Schwedt am Start zum Sechskilometerlauf.

Motivationsschilder und Anfeuerungsrufe auf der gesamten Strecke
Nur wer sich nicht bewegt, kann verlieren.
Tolle Stimmung

Stimmung und Teamgeist waren großartig. Über 140 Teams waren am Start. Mitmachen konnte jeder über 14 Jahre. Es wurde gejoggt, gewalkt, ab an auch mal nur gegangen aber am Schluss waren alle glücklich, das gesteckte Ziel erreicht zu haben.

Mit Walkingstöcken am Mündesee
Auch viele Walker nutzten das Angermünder Fitnessprogramm.

 

Adler-Apotheke, Jana Hoffmann
Jana Hoffmann vom Team Adler-Apotheke ist mit viel Spaß dabei.
Die letzte Runde
Kristin Spillmann vom Sehzentrum Drochner und Norbert Hüsers von Buntspecht Logis am Mündesee.
Bald ist es geschafft
David Drochner in der letzten Runde.
Auch im nächsten Jahr wieder dabei

Das Team Buntsprecht Logis und Sehzentrum Drochner werden auch im nächsten Jahr wieder ihre Team-Shirts überziehen und dabei sein. Vielleicht möchten Sie auch vorbeikommen, mitlaufen und anschließend in der historischen Innenstadt mit feiern. Dann melden Sie sich an und buchen Sie gerne Ihre Übernachtung bei uns.

 

 

 

Prinz Harry in Angermünde

Prinz Harry besuchte Brandenburg auf einem Geheim-Trip. Die Jagd in Görlsdorf soll der britische Adelsspross genossen haben. Er will wiederkommen.

Der Adel zu Gast in der Uckermark: Prinz Harry flog am Ende der vergangenen Woche nach Deutschland. Eine offizielle Reise war aber nicht vorgesehen. Das Ziel des fünften der britischen Thronfolge war Görlsdorf, ein Ortsteil im uckermärkischen Angermünde. Dort ging er der Zeitung „Dailymail“ und der „Bild“ zufolge mit neun Bekannten jagen. Sie schlossen sich einer Gruppe von 60 weiteren Jägern für zwei Tage des Blutsports an. Die „Dailymail“ verwendet den Begriff „blood sport“, was eine bestimmte Form der Jagd in Großbritannien ist.

Insgesamt 15 Wildschweine soll die Truppe bei der Jagd getötet haben. Noch nicht bestätigt ist, ob Prinz Harry selbst eines oder mehrere Tiere erlegt hat. Der Prinz folgte der Einladung des Erbprinzen Franz-Albrecht Oettingen-Spielberg, der ein großes Revier bei Görlsdorf besitzt. Die beiden Adeligen sind gut miteinander befreundet.

Prinz Harry soll das Wochenende laut einer Quelle der „Dailymail” zufolge „genossen” haben. „Vom Klang des Horns über die Schnaps-Verköstigung zu Beginn bis hin zur eigentlichen Jagd. Er sagte, dass er auf jeden Fall wiederkommt.”

Quelle: Nordkurier Online, 12.12.17

Eis- und Kuchenschmiede Pinnow

Eis in aller Munde

Eis, Eis, Eis
In Pinnow gibt es selbst hergestelltes Eis in vielen Geschmacksrichtungen

Am Montag schien die Sonne und ich saß mit meinem Lieblingshandwerker bei Kaffee und Kuchen im Garten. Da stieß er aus: „Warst du schon in dem neuen Eiscafé in Pinnow? Die machen echt gutes Eis!“

Ich musste gestehen, dass ich es noch nicht kannte und schrieb es mir gedanklich für das kommende Wochenende auf meine „Like-To-Do-Liste“. Da Eiscafés in der Uckermark rar gesät sind, vermisse ich ab und an Berlin mit seinen cremig-frostigen Angeboten. Deshalb beschloss ich, am Wochenende mit Norbert eine kleine Fahrradtour zur Eis- und Kuchenschmiede zu machen.  Ein bisschen „Radweg Mündesee“, dann nach Mürow mit seinem Hünengrab, der wunderschönen Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und dem Schloss mit angrenzendem Lenné-Park.  Danach noch einige Kilometer in die Pedalen getreten und schon wären wir da. Das klingt gut. Zurück über das Felchowseegebiet, ab in den Garten und den Grill anwerfen. Ein perfekter Tag!

Als ich Norbert am Abend von der Idee erzählte, war er gleich begeistert. Er hatte von seinen Arbeitskollegen ebenfalls von der neuen Eis- und Kuchenschmiede in Pinnow gehört. Abends saßen wir mit Nachbarn am Lagerfeuer und tranken selbstgemachten Apfelwein, da kam es wieder: „Habt ihr schon von der neuen Eisdiele in Pinnow gehört? Wir waren am Wochenende da. Die ist so gemütlich und schnuckelig eingerichtet. Wir haben bei dem schönen Wetter aber draußen gesessen.“ Wir schienen die letzten in Angermünde zu sein, die noch nicht in der Eisdiele waren.

Frau Kieslinger an der Eismaschine
Klassische und neue Eissorten werden bei Frau Kieslinger in der Küche kreiert.
Eis, Kuchen und warme Leckereien

Am Sonntagnachmittag kamen wir mit unseren Fahrrädern in der „Eis- und Kuchenschmiede Pinnow“  an. Das Ambiente, das uns erwartete, war nicht nur von außen wunderschön. Im Inneren entdeckten wir ein kühlendes, rustikales Mauerwerk, antike Möbel und historische Handwerksgegenstände, wie beispielsweise Blasebalg und Amboss. In jeder Ecke gab es etwas Altes zu entdecken. Da es auf dem Fahrrad sehr heiß war, beschlossen wir, uns nicht nach draußen in die Sonne zu setzen, sondern unser Eis an einem der hübsch dekorierten Tische zu verputzen. Als ich das Angebot sah, war ich mir aber gar nicht mehr so sicher, ob ein Eis alleine reichen würde. Auf der Speisekarte standen hausgebackene Kuchen und Torten, Wildbockwurst und feine Suppen. Bevor ich nun alles bestellte, was ich unbedingt probieren wollte, hielt mich Norbert mit einem Vorschlag zurück, der mir weise erschien. 🙂 „Wir fahren öfter her und probieren uns langsam durch das Angebot.“

Kleine Augenschmeicheleien überall
Eis satt und fürs Auge satte Eindrücke.
Eis, Eis und noch ein Eis für unterwegs

Ich mag es besonders süß und somit war der Krokantbecher genau das Richtige für mich. Norbert sieht gerne frische Früchte auf seinem Eisbecher und bekam einen großen Erdbeerbecher. Wir waren beide sehr zufrieden, ich brauchte aber noch eine Kugel für die Rückfahrt und nahm dann doch lieber zwei in der Waffel mit. Zurück ging es nicht über das Felchowseengebiet, weil wir noch verabredet waren. Beim nächsten Mal werden wir die Strecke aber um dieses Teilstück erweitern. Unsere Tour war 22 Kilometer lang. Mit dem Naturschutzgebiet Felchowseengebiet wären es 30 Kilometer gewesen. Eine schöne, gemütliche Tour für einen Sonntagnachmittag.

Idyllisches Landhausambiente
Vor der Schmiede schmeckt Eis und Kuchen im Sommer besonders gut.

Noch ein kleiner Tipp: Es gibt auch veganes Fruchteis. Logischerweise ohne Laktose, garantiert aber auch glutenfrei.

Eis- und Kuchenschmiede Pinnow
Inhaber: Ilona Kieslinger
Schmiedeweg 1
16278 Pinnow
Telefon:     033335 309280

Wanderkarten für die Uckermark im Pocketformat

Gunter Kaiser beherrscht die Kunst der Kartographie

Im Eigenverlag bringt der Kartograph Gunter Kaiser kleine Wanderkarten der Region heraus. Die „Kaisers Karten“ sind etwas ganz Besonderes: Detailliert beschreiben sie Wegbeschaffenheiten, Sehenswürdigkeiten und die hügelige, eigenwillige Landschaft der Uckermark, sodass der Wanderer auf den ersten Blick erkennt, wo es anstrengend bergauf geht und an welche tollen Bäume, Gebäude oder Rastplätze er vorbeikommt.

Kleine Wanderkarten für die Tasche

Zehn kleine Wanderkarten im Maßstab 1:25000 und eine Radwanderkarte sind bisher im Brusttaschenformat entstanden. Zurzeit arbeitet er an seiner 11 Karte. Unter anderem befinden sich in seiner Sammlung Wanderkarten um den Wolletzsee, den Oberuckersee, um Brodowin und dem Grumsiner Buchenwald. Sein gesamtes Angebot erhaltet Ihr bei Eurem Aufenthalt in unseren Ferienwohnungen bei uns oder über Gunter Kaiser selbst. Der Preis pro Karte liegt zwischen 1,70 und 2,20 Euro. Der Kartograph testet seine Routen alle selbst und nimmt auch gerne Gäste mit auf seine Touren. Wann eine Tour stattfindet, erfahrt Ihr auch über uns. Oder schreibt Gunter Kaiser direkt an, er nimmt Euch dann im Verteiler auf.

Auch ich habe es geschafft!

Für mich ist kartenlesen genauso schwer, wie chinesische Schriftzeichen zu entziffern. Norbert und ich haben die Wanderkarten getestet. Ich wurde quasi in der Wildnis ausgesetzt und musste anhand des kleinen  kartographischen Meisterwerks (sie sind wirklich sehr schön) den Weg zurückfinden. Natürlich ging Norbert neben mir her, sollte sich jedoch raushalten. Ein einziges Mal kam ich etwas ins Schleudern, fand mich dann aber schnell wieder zurecht. Gut, wir sind zufällig auf Gunter gestoßen, der gerade mit einer Truppe die gleiche Wanderung vornahm. Sehr ulkig in der Uckermark, wenn man plötzlich auf bekannte Gesichter stößt und dann ausgerechnet noch auf die Person, die man jetzt am liebsten treffen würde, um den Weg wiederzufinden. 🙂 Ich habe also schnell den Kartographen gefragt, ob ich die Jagennummer (ist eine Nummer, die sich auf Steinen befindet und mit der man herrlich die richtige Richtung wiederfindet) übersehen habe und dann war ich auch schon wieder auf dem richtigen Pfad. Wenn ich das schaffe, dann schafft es wirklich jeder!

 

Sauna und Sternenhimmel

Mal eben mit den Schlappen in die Sauna

Natürlich habe ich das nicht gemacht! Ich muss gestehen, die Idee hat mir allerdings ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, als ich mich gedanklich mit Schlappen und Bademantel bekleidet die Birkenallee runterwandern sah. Hier und da ein freundlicher Gruß in die Nachbargärten, Badetuch im Arm und rein ins Hotel.

Letztes Jahr eröffnete am Ende unserer Straße (Ecke Puschkinallee/Birkenallee) die „Kranich-Insel“. Eine kleine Wellness-Oase mit vier Saunen, Ruheraum, Kneipp-Fußbad, Erlebnisdusche, Eisspender. Perfekt!

Die nette Begrüßung

Vorab haben wir uns angemeldet und standen (im ordnungsgemäßen Straßenoutfit) eine halbe Stunde später am Empfang des Flair Hotels Weiss. Wir wurden sehr nett begrüßt, uns wurde alles genau erklärt, dann bestellten wir noch ein Gläschen Sekt, zogen uns um, duschten und huschten erst einmal in die Heusauna.

Die ersten Saunagänge

Es roch herrlich nach getrockneten Gräsern und Kräutern. Die Temperatur war mir etwas zu lau, ich brauch´ die ganz harte Tour, darum entschied ich mich im Anschluss, noch schnell in die Finnische Sauna zu schlüpfen. Norbert war auch nicht abgeneigt, weil es hier einen Aufguss gab. Natürlich muss man den selbst vornehmen. Ätherische Öle und ein Wassereimer werden jedoch zur Verfügung gestellt. Resultat: Wir hielten noch genau 7 Minuten aus, dann mussten wir raus. Der Sekt stand für uns schon bereit und nachdem wir die Wellnessdusche ausprobierten und noch einmal knallhart das eiskalte Wasser aus dem Schwalleimer über uns ergehen ließen, ging es in den Ruheraum mit Panorama-Kuppel zum entspannen. Ich muss zugeben, ich hatte am Anfang etwas Mühe, den Liegestuhl richtig einzustellen und ich war froh, dass wir alleine waren, weil ich mich vor Lachen nicht mehr halten konnte, als der Stuhl nicht das machte, was ich wollte. Ein Beweis, dass ich absolut entspannt und glücklich war, sonst hätte ich mich über das dämliche Ding geärgert. Was jedoch auch Quatsch gewesen wäre, da es zwei Arten von Liegen im Ruheraum gibt. Ich hätte nur tauschen müssen.

Runde zwei: Salzgrotte und Bio-Sauna

Nach dem kleinen Päuschen ging es in die Salz-Sauna und im Anschluss gleich in die Bio-Sauna und dann wieder in den Ruheraum, weil ich den Ausblick so toll fand. Ich hätte da den ganzen Abend liegen und die Sterne beobachten können. Aber um 22 Uhr war Schluss mit lustig. Unsere drei Stunden waren um und es wurde Zeit, nach Hause zu gehen.

Kompett entspannt, wanderten wir durch unsere Straße zurück ins gemütliche Heim und freuten uns auf dem Weg nach Hause schon auf den nächsten Saunaabend in der „Kranich-Insel“. Denn nun fühlten wir uns, als ob wir selbst gerade in der Uckermark Urlaub machen würden. Vielleicht kommt Ihr bei Eurem Aufenthalt in unseren Ferienwohnungen von einer langen Radtour nach Hause und möchtet auch so ein schönes Abendprogramm genießen? Wir können Euch auch das Essen im Flair Hotel Weiss empfehlen. Das rundet den perfekten, romantischen Abend noch richtig ab, bevor es zurück in unsere Buntsprechtnester geht.

Regionale Apps

Die „Apptomanie“ hat mich noch nicht erfasst, dennoch habe ich mich einmal umgeschaut, welche interessanten Apps für unsere Region zur Verfügung stehen und liste sie hier auf. Sollte es noch weitere lohnenswerte Apps geben, sagt mir Bescheid. Ich füge sie gerne ein.

Die Uckermark App

Ein City-Guide für den Landkreis Uckermark mit aktuellen Infos, Terminen, Veranstaltungen und postfaktischen Wettervorhersagen.

App – in den Wald

Informiert in deutscher und englischer Sprache über Schutzgebiete und alte Buchenwälder. Der Anbieter schreibt: „Mit der Weltnatur-App endecken Sie Europas Wildnis. Informationen, Karten und Serviceangebote führen direkt zu den Besonderheiten.“ Somit informiert die App auch über den Grumsiner Forst. Leider führten mich die Karten nirgendwohin, weil ich in Grumsin keinen Empfang hatte. Vielleicht habt Ihr mehr Glück.

Alles Schwedt – Deine Stadt App

Wie komme ich von A nach B? Welcher Bus fährt mich wohin? Was läuft im Kino? Wo kann ich heute Abend gut essen gehen? Welche Veranstaltungen laufen zurzeit in Schwedt? Wo finde ich einen Frisör, einen Arzt, den nächsten Supermarkt? All diese Fragen soll die Stadt App beantworten. Eine schöne Sache, um sich in Schwedt zurechtzufinden.

Maerker App

Über die Maerker App können Stadt-, Gemeinde- oder Amtsverwaltung informiert werden, wo es Infrastrukturprobleme in Brandenburg gibt. So können Probleme schnell behoben werden. Beispielsweise: Ampelanlage fällt aus, ein Baum blockiert einen Radweg, eine Baustelle ist nicht gesichert.

kalendariUM

Das kalendariUM liegt als Printversion im Info-Point (Brüderstraße 20) aus. Leichter geht es mit der App oder dem Online-Prospekt. Hier findet ihr fast alle Veranstaltungen, die in Angermünde, Schwedt, Chorin, Eberswalde und Templin von April bis Oktober stattfinden.

Kleiner Tipp: Schaut auch mal auf die Prospektseite des Tourismusvereins Angermünde. Hier erhaltet Ihr viele Prospekte kostenfrei zum Downloaden. Auch die Route des BiberBuses könnt Ihr Euch runterladen oder ausdrucken.

 

Aben(d)teuerliche Ketzertour durch Angermünde

Stadtführung mit Theatereinlage

Im August 2016 haben wir sie mitgemacht. Die aben(d)teuerliche Spurensuche zu den Angermünder Ketzern und ihren Verfolgern. Die Tickets gab es vorab an der Kasse der Touri-Information in der Brüderstraße. Für 9 Euro 2 Stunden Spaß! Kinder bis 14 Jahre gehen kostenfrei mit auf die Tour durch den düsteren, historischen Stadtkern. Düster wird es nicht nur, weil die Führung erst bei Einbruch der Dunkelheit beginnt. Düster ist auch die Geschichte von der Waldenserin Kune, die vom Mönch Franziskus angeklagt wird und nur durch das Abschwören ihres Glaubens dem Feuertod entgehen kann.

Abschiedswein und nette Gespräche

Mit Laternen ging es durch die Altstadt. Von der Stadtmauer zur Heilig-Geist-Kapelle über die St. Marien-Kirche zum Kloster. Dazwischen gab es immer wieder kleine schauspielerische Einlagen und interessante Geschichten zur Stadtentwicklung. In der Heilig-Geist-Kapelle wurden uns Kekse nach mitteralterlichem Rezept angeboten und am Ende der Führung gab es noch einen Schluck Wein zum Abschied.

Alternative zum Kino

Die knapp 2 Stunden vergingen wie im Flug, waren aufschlussreich und lustig. Am Ende konnten die Teilnehmer die Laienspielgruppe noch persönlich kennenlernen und Fragen stellen.

Wir werden die Ketzertour sicherlich noch einmal mitmachen. Eine tolle Abwechslung in unserer kleinen Stadt, die leider kein Kino hat. Da kommt so ein „Mitwandertheater“ gerade recht.

Lokale und Cafés in Angermünde

Essen gehen in Angermünde und Umgebung

 

  1. Griechisches Restaurant „Santorini“, Garten Straße 20, Tel.: 03331 – 3656233

Leckeres griechisches Essen. Nette Atmosphäre und es wird meistens viel gelacht im Lokal. Liegt vielleicht an den vielen Ouzos, die immer wieder ausgeschenkt werden. Der Biergarten ist im Sommer sehr gemütlich. Die Cocktails sind allerdings nicht so gut. Aber, wer trinkt schon Cocktails im griechischen Restaurant.  Kleines Manko: Santorini hat meist Mitte August für 2-3 Wochen geschlossen. Deshalb lieber vorher anrufen. Montags geschlossen.

  1. Café Seeblick, Am Krötenberg 13 , Tel: 03331 – 20239

    Im Café Seeblick direkt am Mündesee-Rundweg werden kühle Biere, Kaffee und Kuchen und kleine Snacks serviert. In den Sommermonaten werden verschiedene Veranstaltungen wie beispielsweise Tanzabende, live Musik oder Grillabende organisiert.

  2. Restaurant Café am Mündesee, Seestraße 11c, Tel.: 03331 – 22506

Nette Atmosphäre, ein toller Blick auf den See und gut bürgerliche Küche. Neben dem Essen erfährt der Gast alles über das Hartgesteinsymposium entlang des Mündesees. Die Mappen der Künstler liegen aus. Bei einem Bier oder einer Tasse Kaffee kann man draußen im Sommer die Seeatmosphäre genießen. Die Fischgerichte werden vorwiegend aus Fischen aus dem Mündesee zubereitet. Mittwochs Ruhetag.

  1. Restaurant Grambauers Kalit, Hoher Steinweg 25, Tel.: 03331 – 25 25 35

Eine Spur teurer, aber durchaus berechtigt. Nette Atmosphäre, hervorragende Beratung (gerade auch in Sachen Spirituosen), gehobene Küche, tolle Inneneinrichtung. Der Service wurde jedoch in den letzten Monaten oft von Gästen beanstandet. Wir haben es selbst noch nicht erfahren, wurden von unseren Feriengästen jedoch immer mal wieder darauf hingewiesen. Montags geschlossen.

  1. Bäckerei und Café Schmidt, Markt 21, Tel.: 03331 – 21808
  2. Pizzeria Piccolo, Berliner Str. 61, 16278 Angermünde, Tel.: 03331 – 299821

Hier sitzt man nicht nur, um zu Essen, sondern auch, um bei einem gepflegten Bier oder einem schmackhaften Wein den Abend zu verbringen. Die Pizzen sind lecker und die Inhaber sehr, sehr nett und aufgeschlossen. Montags Ruhetag.

9. „Hungerstein“, Jägerstraße 25, Am Mündesee, Tel.: 03331 – 297244

Im Mündesee, liegt auf einer Sandbank ein Findling, der Hungerstein. Wenn in trockenen Sommern der Wasserspiegel sinkt ist er zu sehen und zeigt eine schlechte Ernte und somit auch die Hungersnot an. So war es früher. Im Restaurant Hungerstein gibt es jedoch immer etwas zu essen. Gehobene bürgerliche Küche – wie die Preise, nettes Personal, meist ist eine Reservierung am Wochenende nötig.

10. „Taj Mahal“, Markt 23, 16278 Angermünde, Tel.: 03331-3013226

Am kleinen Marktplatz zwischen historischen Gebäuden befindet sich ein über 300 Jahre altes Fachwerkhaus, in dem seit 2017 indisch gekocht wird. Das Gebäude wird von den Anwohnern immer noch liebevoll „Wallenstein“ genannt, weil an gleicher Stelle einst ein Haus stand, in dem Wallenstein auf seinem Weg nach Strahlsund übernachtet haben soll. Später wurde ein Restauant im Fachwerkhaus nach dem Feldherrn benannt. Heute begrüßt Afzahl Jat uns sein Team seine Gäste. Im Sommer kann man herrlich draußen sitzen, zum Essen indisches Bier vom Faß genießen und es sich gut gehen lassen.

11. Gaststätte „Zum Pferdestall„, Kastanienallee 2, 16278 Angermünde/OT Sternfelde, Tel.: 03331 – 297663

Urige Kneipenatmosphäre mit Charme. Regionale Küche und schmackhafte Biere. Sehr freundliche Inhaberin. Montags und dientstags Ruhetag.

Innerhalb der Saison sollten Sie auf alle Fälle in allen Restaurants reservieren.

Buntspechtfamilie

Nachwuchs eingetroffen

Eigentlich wollte ich Euch endlich vom „Tal der Liebe“ schreiben. Nun hat mich heute unsere Buntspechtfamilie gepackt und ich möchte Euch den Nachwuchs nicht vorenthalten. War selbst überrascht, wie groß Sohnemann mittlerweile geworden ist. Woran ich sehe, dass es ein Junge ist? Der kleine Knirps sieht irgendwie danach aus.

Freue mich auf die ersten Flugversuche des kleinen Rackers.

Übrigens: Ich hätte nie gedacht, dass ein einziger Nesthocker so einen Radau veranstalten kann. Unermütlich ist er am Schnattern. Die Geduld von Mama und Papa Buntspecht ist endlos. Oder täuscht das? Schaut Senior nicht schon etwas genervt auf dem Bild?

Roter Fleck im Nacken

Verblüffend ist für mich auch, dass sich Mama Buntspecht lange nicht mehr sehen lassen hat. Man kann die Eltern am roten Fleck im Nacken unterscheiden. Nur das Männchen hat diesen Fleck. Beim Nachwuchs ist ein roter Fleck auf dem Kopf erkennbar. Dieser sagt aber nichts über das Geschlecht des Piepmatz´aus.

Junges wartet auf Futter
Buntspecht-Papa bei der Fütterung
Buntspecht wartet auf seinen Papa
Hungrig schaut der kleine Buntspecht aus dem Nest

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